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Wettbewerb November 1994, 1.Preis Entwicklung eines Zentrums konzipiert als Labor für umwelttechnische Untersuchungen, Forschungsstätte, öffentliche Begegnungsstätte für Informationen und Meinungsaustausch zum Themenbereich Mensch und Umwelt. Auslober: Hessisches Finanzministerium sowie Verband der baugewerblichen Unternehmer Zusammenarbeit mit Dipl.- Ing. C. Harder Bei der Planung wurden Aspekte wie Integration von Gebäuden in die natürliche Umgebung, Ausnutzung regenerativer Energien wie z.B. Sonne u. Wind, Verwendung von gesunden und umweltfreundlichen Baustoffen in den Vordergrund gestellt. Der Gebäudekomplex des Informationszentrums mit zwei geneigten, weit herabgezogenen, begrünten Dachflächen wurde organisch aus der Landschaft heraus entwickelt. Kristalline Formelemente treten in Kontrast zur natürlichen Umgebung, ohne die Natur zu verdrängen. Weiterhin entstanden vier unterschiedliche Wohnhausprojekte, die sich aus dem Wettbewerbsthema entwickelten. Hierzugehören relativ neue und bislang wenig erforschte Ansätze wie z.B.ein Windenergiehaus mit integriertem Windkraftwerk und ein Lärmschutzwallhaus, eine Hügelhausvariante, die nach einer Seite einen Lärmschutzwall bildet und sich nach der anderen Seite mit großzügig verglasten Wohnräumen zur Sonne öffnet. |
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Des weiteren wurde eine ökologische Wohnsiedlung entwickelt, deren Höhenanordnung der Gebäude auf dem Grundstück von Norden nach Süden gestaffelt ist. Dieses gewährleistet eine optimale Belichtung der Räume und des geplanten Platzes im Zentrum. Um einem Gemeinschaftstrakt eine besondere Stellung zukommen zu lassen, wurde dieser in seiner Grundform abgewinkelt. Diesem Gebäude ist ein Jugendcafé zugeordnet, mit der Möglichkeit, es nach außen zu einem Atrium für Kleinkunst oder musikalische Darbietungen zu öffnen. Das Erdgeschoß beherbergt ein Café, welches auch Nichtbewohnern der Anlage zur Verfügung steht. Im oberen Geschoß, das über eine Spindeltreppe vom Café zu erreichen ist, befindet sich unter der gefächerten Dachkonstruktion das Aussichtsplateau mit Blick auf Wiesbaden und das Aukammtal. Der Wasserverbrauch der Wohnanlage wird mit Hilfe einer kombinierten Regen- und Brauchwasseranlage um 65 % reduziert. Vorgelagerte Pufferzonen zu den Wohnräumen und sogenannte Steinspeicher sowie optimale Ausrichtung der Räume (Schlafbereich-Norden, Wohnbereich-Süden), das Öffnen der Südfassade und die Planung eines Mininums an Öffnungen nach Norden sind Grundlage der Raumkomposition. Selbst der Einsatz von ökologischen Baustoffen (Verzicht auf Aluminium etc.) sowie einer extensiven Dachbegrünung ließen den Quadratmeterpreis für diese Wohnanlage nach unseren Berechnungen nicht über 2.700,- DM/qm steigen. |
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Paul-Gerhard Michel Architekten und Ingenieure Taunusstraße 20 65817 Eppstein-Vockenhausen | |
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